Stadtkontext

Veranstaltung: “Staat und Unternehmen im Rausch unserer Daten”

Facebook, Spotify, Google, Whatsapp – die Liste der Unternehmen, die Daten ihrer Nutzer_innen speichern und in ganz vielfätiger Weise verarbeiten, lässt sich beliebig erweitern. Der jeweilige Nutzen solcher Programme ist unbestritten hoch – die Gefahren, die mit der Freigabe von personenbezogenen Daten einhergehen, sind es allerdings auch. Gleichzeitig belegt der Fall Snowden, dass auch Staaten Daten von Bürgerinnen im großen Stil erfassen.

In diesem Spannungsfeld versucht das Datenschutzrecht die Verarbeitung von Daten zu regulieren.
Ob das staatliche Recht dies kann (insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch der Staat selbst sich solche Programme zu Nutze macht) oder ob es sich dem “Rausch der Daten” ergeben hat – dies wollen wir am

14.06.2016 um 18:30 Uhr in Raum GW 1 C 2320 (ZERP- Raum)

mit

Dr. Imke Sommer (Landesbeauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit)

und

Prof Dr. Benedikt Buchner, LL.M (UCLA)

am Fachbereich diskutieren.

Das Thema ist Teil der Veranstaltungsreihe “rechtspolitische Runde”, die es sich zum Ziel setzt, den Austausch über aktuelle rechtspolitische Themen am Fachbereich zu fördern. Natürlich sind alle interessierten Personen, unabhängig davon, ob sie am Fachbereich 6 studieren oder nicht, herzlich willkommen.

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About AKJ.HB

Der AKJ-Bremen war ein Zusammenschluss von Studierenden an der juristischen Fakultät der Uni Bremen. Sie setzen sich für eine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und der juristischen Ausbildung ein. Es ging ihnen um Aufklärung und Ausbildung, die Theorie und Praxis vernetzt und so die sozialen Bezüge des Rechts reflektiert und den kritischen Umgang mit Recht fördert. Sie traten für eine antifaschistische, basisdemokratische und emanzipatorische Gesellschaft ein und wandten sich gegen jede Form von Diskriminierung, insbesondere Antisemitismus, Rassismus und Sexismus. Am 11.09.17 gab der AKJ-Bremen ihre Auflösung bekannt. Ihre Artikel, Veröffentlichungen und Prozessberichte sind auf Stadtkontext.de als Archiv weiterhin verfügbar.

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